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Geschichte der Heilig-Kreuz-Kirche

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Das Geläut der Heilig-Kreuz-Kirche bestand ursprünglich aus drei Glocken. Im 1. Weltkrieg mußten die beiden großen Glocken abgegeben werden und wurden eingeschmolzen. Am 25. Januar 1925 wurden zwei neue Glocken in einem Festzug feierlich zur Kirche geleitet. Keine 20 Jahre später mußten im 2. Weltkrieg erneut die beiden größeren Glocken abgegeben werden. Bis heute konnten die fehlenden Glocken nicht ersetzt werden. Anzumerken ist noch, daß die Glocken von Anfang an elektrisch geläutet wurden. Erst mit Umstellung des Wohngebietes von Gleich- auf Wechselstrom konnte der Antrieb nicht mehr benutzt werden und wurde abgebaut. Seither wird in unserer Gemeinde – wohl einmalig in Leipzig – von Hand geläutet!

 

Das Kriegerdenkmal vor der Kirche, an der südwestlichen Ecke zwischen Turm und Westportal stehend, wurde am Erntedanktag, dem 12. September 1926 eingeweiht, geschaffen von dem Leipziger Kunstbildhauer Kurt Günther. Lediglich am Helm erkennt man, daß es sich um einen Soldaten handelt. Er trägt keine erkennbare Kleidung und sein Schwert ist zerbrochen: Der Bildhauer reduzierte die Darstellung des Soldaten auf sein nacktes Menschsein und seine Verwundbarkeit. Die längst verwitterte Inschrift lautete auf der Vorderansicht:“Den 725 im Weltkriege gebliebenen Söhnen der Kirchgemeinde zu ehrendem Gedächtnis.” Und auf der Rückseite:“Der Tod ist verschlungen in den Sieg.”

 

Hier können Sie sich den gesamten bebilderten Kirchenführer herunterladen

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